Das sogenannte grenzenlose Wachstum in sogenannter Marktfreiheit, der Fetisch der sogenannten Liberalen, kommt an seine Grenzen. Menschen überschreiten diese von der Natur gesetzten Grenzen in ihrer grenzenlosen Habgier und Selbstherrlichkeit immer häufiger. Befeuert von religiösen Demagogen mit ihrem Schlachtruf: „Macht euch die Erde Untertan! Beutet aus, was auszubeuten ist!“ wollen Menschen mehr und mehr. Dass das Mehr und Mehr keiner Ethik und keinen Werten folgt und kein Ziel hat, ist vielen nicht bewusst. Viele empfinden aber eine zunehmende Wertlosigkeit ihres Tuns und einen Sinnverlust.

Hintergrund
– Bernard, Andreas 2020: Distanz schaffen. Unsere kulturelle und städtebauliche Moderne ist wesentlich auch im Kampf gegen Epidemien entstanden. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 37 vom 03.09.2020, Seite 48
– Meadows, D. u.a. 1972: Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit. München: Deutsche Verlagsanstalt
– Willems, Walter 2020: Stadt, Land, Virus. Urbanisierung begünstigt Krankheitserreger aus dem Tierreich. In: Süddeutsche Zeitung vom 06.08.2020, Seite 12
– Rigos, Alexandra 2020: Tödliche Viren. Die Bedrohung ist selbstgemacht: Pandemien können ihren Ursprung in der Lebensraumzerstörung und Massentierhaltung haben. In: Greenpeace Nachrichten 03/2020, Seite 8-13
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