„Immer diese Scheißdekonstruktion, …

… was soll daran noch modern sein? … Wenn man alles dekonstruiert, kann man keine Geschichte erzählen, und dann kann man keine Zusammenhänge erkennen. … Das ist gut für diejenigen, die den Status quo wahren wollen, und also ist es reaktionär.“ sagt Thomas Ostermeier, der als „génie“ gefeierte künstlerische Leiter der Berliner Schaubühne im ZEIT MAGAZIN Nr. 20 vom 08. Mai 2014 auf Seite 21.

Die Autorin von „Was für ein Theater!“, Elisabeth Raether, kommt in ihrem 11-seitigen Artikel über die neuste Produktion der Schaubühne „Die kleinen Füchse“ (Regie Thomas Ostermeier), eines Stücks „der amerikanischen Dramatikerin Lillian Hellman, das in den vierziger Jahren zu den erfolgreichsten Broadway-Stücken gehörte und dann in Vergessenheit geriet“, zum Schluss:

„Es ist auf einmal so einfach mit der menschlichen Fantasie: Eine Bühne, ein paar Kostüme, Musik, ein paar Sätze, das reicht, und wir sind drin in einer Geschichte, lassen uns auf Figuren ein, die sich jemand mal ausgedacht hat, die es nicht gibt und nie gab und die doch vor unseren Augen zum Leben erweckt werden.“

Lesenswert!

Siehe dazu auch hier:

Noch´n Sargnagel fürs Gespenst?

und hier:

Ein Gespenst geht um …

 

 

 

Ein Gedanke zu „„Immer diese Scheißdekonstruktion, …

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