Wieder gefunden und neu entdeckt …

Die Lehrkraft sollte im Theaterunterricht bestrebt sein, eine Lernumgebung mit häufigen Lernsituationen zu kreieren, die von den Schülern als Herausforderung erkannt und erlebt wird. Rainer Lersch spricht hier von einer „Anforderungssituation“ oder auch „Performanzsituation“.

„Es gilt nämlich, die Schülerinnen und Schüler permanent in solche möglichst selbstständig zu bewältigende Performanzsituationen zu ‚verwickeln’, damit sich so etwas wie Kompetenz überhaupt entwickeln kann. … Kompetenzen können nämlich nicht im klassischen Sinne gelehrt werden – sie müssen von den Schülerinnen und Schülern aktiv erworben werden. Dies zu wissen und bei der Planung und Gestaltung von Unterricht zu beachten, ist der Kern kompetenzorientierter Lehrerprofessionalität!“[1]

In Unterricht übersetzt heißt das:

„Das systematische und methodisch fantasievolle Arrangieren und Einrichten von Anforderungssituationen (Kontexten, Übungen, Denkoperationen, praktisch zu bewältigenden Problemen etc.) die die Schülerinnen und Schüler selbstständig bewältigen, ist ein wesentlicher Bestandteil kompetenzfördernden Unterrichts.“[2]

Das Kursbuch Theater machen unterstützt durch entsprechende Methodik und mit einer Vielzahl an Übungen, Aufgaben und Lernarrangements diesen Kompetenzerwerb.

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