Fachtag 2014 Darstellendes Spiel Oberstufe in Frankfurt/M

Nach-denken.

Fachtag. Lobenswerte Einrichtung. Prima Organisation. Viel Erfahrungsaustausch für den sonst im Schulalltag keine Zeit ist.

Mir fällt im Rückblick auf: Immer wieder wünschen Teilnehmer mehr Praxis an diesem Fachtag. Applaus von etlichen zu diesen Statements. Mehr Workshops, selbst was tun, selbst Theater spielen. Ich verstehe das. Aber … sind dafür nicht die Workshop- und Seminarangebote besser geeignet? Ist es nicht gerade Sinn und Zweck an einem Fachtag sich mal im Sinne eines Diskurses in aller Ruhe mit Gleichgesinnten ein bisschen länger in ein Thema zu vertiefen?

Ja! Es scheint mir bitter nötig. Warum?

Weil ich das Gefühl habe – und da ist es fast egal, um welches Thema es geht – wir versuchen das Rad immer wieder neu zu erfinden und beginnen da manchmal wieder bei Adam und Eva.

Beispiel: Das leidige Thema Leistungsmessung und Notengebung.

Da wird zu oft zu lang zu allgemein über das Thema geredet. Die Zeit ist knapp. Lehrer stellen ihre individuellen teilweise sehr eigenen Verfahren vor. Dabei liegen doch bereits seit geraumer Zeit sehr durchdachte und seit Jahren erprobte Methoden zur Leistungsmessung in Publikationen vor. Nur die wenigsten scheinen sie zu kennen. Woran liegt das?

Ich wünsche mir Fachtage mehr wie Klausurtagungen, wo Arbeitsgruppen fundiert vorbereitet sind, die Teilnehmer vorab zu lesendes Material lesen müssen, sonst ist ja keine konstruktive Teilnahme an der Gruppe möglich. Und alles auf dem aktuellsten Stand. Das wünsche ich mir.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>