Arbeitsfeld Großgruppen


Großgruppenveranstaltungen – Beispiele

Potsdamer Dialog 2012

   Gesundheitsmanagement im Vormarsch – knapp 300 Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Führungskräfte und Personalverantwortliche, Mitarbeiter der Unfallkassen und Hauptpersonalräte vernetzen sich.

Es war mir ein Vergnügen, diese Veranstaltung mit zu moderieren.

Lars Ruppel würzte mit charmantem Esprit den Dialog der Vernetzung der verschiedenen Gruppen mit poetischer Kompetenz – am Ende verständigten sich fast alle in Reimen (na ja, nicht ganz), sogar unser Auftraggeber schloss die dreitägige Veranstaltung in Versen. Als kleine Abschiedsgeschenke gab es einige Postkarten mit Poesie, die auf dem Kongress entstand und die behandelten Themen ausschnitthaft reflektiert.

 

Mit der lebendigen Dramaturgie von congress in motion haben wir die Teilnehmer schnell in Kontakt gebracht und sie bei ihrer Vernetzung unterstützt.

 

Einmal im Kontakt ist es ein Leichtes auch offen über fachliche Themen und Probleme zu reden und sich auszutauschen, von eigenen erfolgreichen oder auch weniger erfolgreichen Projekten zu erzählen und um Rat und Hilfe zu bitten.

 

 

Der einsame Dichter verarbeitet seine ersten Impressionen und verblüfft und erheitert immer wieder zwischendurch mit seinen poetischen Interventionen.

 

Die Poetenstube wird zum Treffpunkt und zur Verseschmiede für alle ambitionierten Dichter des Kongresses. Und so ganz selbstverständlich werden wie nebenbei noch neue Kontakte geknüpft, heiße Themen diskutiert und Visionen für eine wirkungsvolle Präventionskampagne entwickelt.

 

Und immer wieder die Köpfe zusammenstecken und neue Ideen aushecken, wie wir die Teilnehmer aktivieren, motivieren und begeistern können, ihre eigenen Themen anzupacken, von tollen Erfahrungen zu berichten und sich auszutauschen.

 

 

 

 

 

 

Von Erfahrungen erzählen, Ideen austauschen, Anstöße geben – lebendige Vernetzung auf dem „Markplatz“; da wird das Motto des Kongresses greifbar: Bund vernetzt.

 

 

 

 

Am Ende glückliche Teilnehmer, zufriedene Moderatoren und Impulsgeber.

 Symposium „Inklusion“ 2011

Ich moderierte das Symposium des Pädagogisches Instituts München mit ca. 200 Teilnehmern (Lehr- und Erziehungskräfte aller Schularten aus München und Kindertageseinrichtungen) und brachte außerdem meine Theater-Kompetenz und mein Wissen über differenzierte, individualisierte Lernstrategien und -methoden ein.

http://www.mllv.bllv.de/1-2011-05-04_Paedagogisches_Institut.shtml

Lebenserfahrene und einfühlsame Referenten wie Andreas Müller (www.institut-beatenberg.ch) und Curd Michael Hockel (www.hockel.net),  über ein Dutzend Workshops hochkarätiger Fachmenschen, Filmpremiere „Almanya“ (www.almanya-film.de), Live-Dichtung mit dem deutschen Meister des PoetrySlam Lars Ruppel (www.larsruppel.de), Improtheater „Tat-Wort“ (www.tatwort.de)
und vieles mehr machten das Symposium zu einem herausragenden Impulsgeber zum Thema INKLUSION. 
Ein nachahmenswertes Modell für viele Bildungsbereiche. Der Ansprechpartner: Pädagogisches Institut München

Veränderungsprozesse mit allen Beteiligten in einem Raum zu starten und auch zu steuern hat viele Vorteile: Alle Betroffenen werden beteiligt, Kritiker  kommen zu Wort und Energie für den Veränderungsprozess wird freigesetzt. Hier starte ich einen Kulturprozess in 2007 mit 650 Mitarbeitern bei der Firma GETRAG im Ludwigsburger Schloss.

2010 habe ich ein weiteres Mal mit etwa 50 Prozessberatern  der Volkswagen AG einen Tag lang unter dem Motto „Lernen mit Hirn, Herz und Hand“ auf ihrem Jahrestreffen gearbeitet. Dabei ging es auch darum neue spielerische und theatrale Formen und Methoden in der Prozessberatung kennen zu lernen und auszuprobieren.

2005 erarbeitete ich im Rahmen eines Teamtrainings mit allen Betreibern des Audi-Forums Neckarsulm eine ähnliche Performance wie bei der Eröffnung des Audi-Forums in Ingolstadt im Jahr 2000 und führte sie in der großen Halle zur Eröffnung auf.

220 bayerische SchulpsychologInnen trafen sich 2003 einige Tage in Dillingen und berieten über ihre Zukunft. Wir entwickelten ein abwechslungsreiches Kongressdesign und nutzen Verfahren wie Open-space und weitere, die die TeilnehmerInnen in vielfältige Formen der Zusammenarbeit brachte.

Die Management Summerschool war ab 2002 über Jahre ein Objekt der Begierde: Jede Führungskraft wollte gerne diese Woche dabei sein, wenn an einem schönen Ort in der Schweiz, z.B. am Vierwaldstädter See 100 Manager der Baloise zusammenkamen und in einem von uns entwickelten abwechslungsreichen Kongressdesign hochkarätigen Dozenten der St. Gallener Universität lauschten, mit selbstgebauten Fahrzeugen Windenergie auf die Straße brachten, vom CEO die neusten Infos erfuhren und mit ihm die Strategie für die nächsten Jahre diskutierten (bis tief in die Nacht), unter sachkundiger Anleitung ein Musikstück einstudierten und vieles mehr. – Lernen mit allen Sinnen. Die Summerschool wurde mit der Zeit zu einem wirkungsvollen  Führungsinstrument des Konzerns, von dem wichtige Impulse für das ganze Unternehmen ausgingen, tatkräftig unterstützt natürlich von einem Pedell, der bereits nach der ersten Summerschool als Seele der Veranstaltung bezeichnet wurde – sicher mit einem Augenzwinkern.

Vorbereitungen zur Eröffnung des Audi-Forums in Ingolstadt im Jahr 2000. 260 Mitarbeiter von sieben betreuenden Unternehmen des Forums beschließen einen Tag Teamtraining mit einer Klang-Performance über fünf Stockwerke, in der ich u.a. mit der ganzen Gruppe das Motto „Wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt.“ in einer Klangperformance hörbar gemacht habe.

Voraussetzung für ein lebendiges Design einer Großveranstaltung ist  eine abwechslungsreiche Dramaturgie mit vielen interaktiven Phasen in wechselnden Zusammensetzungen. Da macht das Lernen einfach Spaß.

Kurzfilm zur Arbeitsweise in Großgruppen.

 

2 Gedanken zu „Arbeitsfeld Großgruppen

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